Kit Armstrong
Le Concert Olympique
Le Concert Olympique
Kit Armstrong Klavier
Jan Caeyers Leitung
Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge Nr. 2 in c-Moll BWV 871
aus: Das Wohltemperierten Klavier Bd. II
Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 3 in c-Moll op. 37
Carl Philipp Emanuel Bach
Klavierkonzert B-Dur Wq 25
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 4 in B-Dur op. 60
19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz im Albert Mangelsdorff Foyer für die Mitglieder und Abonnenten des Frankfurter Bachkonzerte e.V., für die Abonnenten der Bachreihe sowie für die FREUNDE der Alten Oper.
Ein spannendes Programm vom sowieso schon sehr einfallsreichen Kit Armstrong erwartet uns: Bach, Bachsohn und Beethoven! Vom Wohltemperierten Klavier, das der kleine Ludwig van „wohl in der Faust“ hatte, zum großen 3. Klavierkonzert, das den Komponisten drei Jahre harter Arbeit gekostet hat, bis er am 5. April 1803 in Wien damit einen Riesenerfolg verbuchen konnte.
54 Jahre zuvor hatte in Berlin der Bachsohn Carl Philipp Emanuel sein Klavierkonzert in B-Dur vollendet. Es entstand nicht im Auftrag eines Fürsten oder anderen Gönners, wo er sich dem Publikumsgeschmack anpasste. Die wenigen, die er für sich selbst komponierte, offenbaren einen genialen Experimentator; und schnell verstehen wir Mozart, der über Carl Philipp Emanuel gesagt haben soll: „Er ist der Vater, wir die Buben. Wer von uns was Rechts kann, hat von ihm gelernt.“
Von B-Dur des Bachsohns geht es zur B-Dur-Sinfonie Beethovens. Da erschreckt kein Titan sein Publikum mit schrägen Akkorden, da fehlt plötzlich das Heroische, das Pathetische; nein, „Von heute an will ich einen neuen Weg einschlagen“, verkündet 1802 der ertaubende Komponist, nachdem ihn die Entdeckung seines Gehörleidens in eine furchtbare Krise gestürzt hatte. Die Symphonie mit der Nummer vier? Heiter-vergnüglich, nur: wunderbare Musik!
Der Steinway steht in der Alten Oper bereit, mitgebracht hat Kit Armstrong das vielgerühmte Orchester „Le Concert Olympique“, dessen Dirigent Jan Caeyers seine Affinität zu Beethoven sogar mit einer neuen Biographie unter Beweis stellen kann.

Kit Armstrong
Le Concert Olympique


19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz im Albert Mangelsdorff Foyer für die Mitglieder und Abonnenten des Frankfurter Bachkonzerte e.V., für die Abonnenten der Bachreihe sowie für die FREUNDE der Alten Oper.
Le Concert Olympique
Kit Armstrong Klavier
Jan Caeyers Leitung
Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge Nr. 2 in c-Moll BWV 871
aus: Das Wohltemperierten Klavier Bd. II
Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 3 in c-Moll op. 37
Carl Philipp Emanuel Bach
Klavierkonzert B-Dur Wq 25
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 4 in B-Dur op. 60
Ein spannendes Programm vom sowieso schon sehr einfallsreichen Kit Armstrong erwartet uns: Bach, Bachsohn und Beethoven! Vom Wohltemperierten Klavier, das der kleine Ludwig van „wohl in der Faust“ hatte, zum großen 3. Klavierkonzert, das den Komponisten drei Jahre harter Arbeit gekostet hat, bis er am 5. April 1803 in Wien damit einen Riesenerfolg verbuchen konnte.
54 Jahre zuvor hatte in Berlin der Bachsohn Carl Philipp Emanuel sein Klavierkonzert in B-Dur vollendet. Es entstand nicht im Auftrag eines Fürsten oder anderen Gönners, wo er sich dem Publikumsgeschmack anpasste. Die wenigen, die er für sich selbst komponierte, offenbaren einen genialen Experimentator; und schnell verstehen wir Mozart, der über Carl Philipp Emanuel gesagt haben soll: „Er ist der Vater, wir die Buben. Wer von uns was Rechts kann, hat von ihm gelernt.“
Von B-Dur des Bachsohns geht es zur B-Dur-Sinfonie Beethovens. Da erschreckt kein Titan sein Publikum mit schrägen Akkorden, da fehlt plötzlich das Heroische, das Pathetische; nein, „Von heute an will ich einen neuen Weg einschlagen“, verkündet 1802 der ertaubende Komponist, nachdem ihn die Entdeckung seines Gehörleidens in eine furchtbare Krise gestürzt hatte. Die Symphonie mit der Nummer vier? Heiter-vergnüglich, nur: wunderbare Musik!
Der Steinway steht in der Alten Oper bereit, mitgebracht hat Kit Armstrong das vielgerühmte Orchester „Le Concert Olympique“, dessen Dirigent Jan Caeyers seine Affinität zu Beethoven sogar mit einer neuen Biographie unter Beweis stellen kann.


