Antje Weithaas
Alexander von Heißen
Antje Weithaas Violine
Alexander von Heißen Cembalo
Johann Sebastian Bach
Sonate für Violine und obligates Cembalo in G-Dur BWV 1019
Darius Milhaud
Sonate für Violine und Cembalo op. 257
Johann Sebastian Bach
Sonate für Violine und obligates Cembalo in f-Moll BWV 1018
Carl Philipp Emanuel Bach
Sonate in c-Moll für Violine und obligates Cembalo Wq 78
Johann Sebastian Bach
Sonate für Violine und obligates Cembalo in E-Dur BWV 1016
19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz im Mozart Saal für alle Konzertbesucher.
Der Leipziger Bachwettbewerb adelt seine Sieger: fast alles, was sich heute mit der Musik des Thomaskantors erfolgreich hören lässt, hat irgendwann einmal dort gewonnen; Antje Weithaas 1988, Alexander von Heißen 2022. Jetzt haben sie sich zum Duo zusammengefunden und widmen sich der Kammermusik Bachs, seines Sohnes und der von Darius Milhaud.
Für Violine und Cembalo als begleitendes Instrument gibt es im Barock wohl Werke im siebenstelligen Bereich, für die Geige und das obligate Cembalo insgesamt nur wenige, und ganz sicher sind die „Bachschen“ das Beste überhaupt. In den schnellen Sätzen schreibt Bach Vater ausnahmslos dreistimmig: Violine + rechte Hand + linke Hand Cembalo, entfacht aber in dieser kontrapunktischen Beschränkung ein Feuerwerk an atemberaubender Virtuosität.
Dem steht die seines Sohnes Carl Philipp Emanuel in nichts nach; das finale Presto könnte vom Vater stammen, aber das Adagio zeigt 1749 aus Potsdam schon hinüber zu Mozart und Wien. Und der erste Satz? Große Oper! Zwei Sopranistinnen duellieren sich!
Da ist der Weg nicht weit zu Darius Milhaud, der seine leider sehr selten zu hörende Sonate 1945 in den USA geschrieben hat. Zwar unüberhörbar von Bach inspiriert, schmuggelt sich trotzdem eine Habañera in den letzten Satz!

Antje Weithaas
Alexander von Heißen


19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz im Mozart Saal für alle Konzertbesucher.
Antje Weithaas Violine
Alexander von Heißen Cembalo
Johann Sebastian Bach
Sonate für Violine und obligates Cembalo in G-Dur BWV 1019
Darius Milhaud
Sonate für Violine und Cembalo op. 257
Johann Sebastian Bach
Sonate für Violine und obligates Cembalo in f-Moll BWV 1018
Carl Philipp Emanuel Bach
Sonate in c-Moll für Violine und obligates Cembalo Wq 78
Johann Sebastian Bach
Sonate für Violine und obligates Cembalo in E-Dur BWV 1016
Der Leipziger Bachwettbewerb adelt seine Sieger: fast alles, was sich heute mit der Musik des Thomaskantors erfolgreich hören lässt, hat irgendwann einmal dort gewonnen; Antje Weithaas 1988, Alexander von Heißen 2022. Jetzt haben sie sich zum Duo zusammengefunden und widmen sich der Kammermusik Bachs, seines Sohnes und der von Darius Milhaud.
Für Violine und Cembalo als begleitendes Instrument gibt es im Barock wohl Werke im siebenstelligen Bereich, für die Geige und das obligate Cembalo insgesamt nur wenige, und ganz sicher sind die „Bachschen“ das Beste überhaupt. In den schnellen Sätzen schreibt Bach Vater ausnahmslos dreistimmig: Violine + rechte Hand + linke Hand Cembalo, entfacht aber in dieser kontrapunktischen Beschränkung ein Feuerwerk an atemberaubender Virtuosität.
Dem steht die seines Sohnes Carl Philipp Emanuel in nichts nach; das finale Presto könnte vom Vater stammen, aber das Adagio zeigt 1749 aus Potsdam schon hinüber zu Mozart und Wien. Und der erste Satz? Große Oper! Zwei Sopranistinnen duellieren sich!
Da ist der Weg nicht weit zu Darius Milhaud, der seine leider sehr selten zu hörende Sonate 1945 in den USA geschrieben hat. Zwar unüberhörbar von Bach inspiriert, schmuggelt sich trotzdem eine Habañera in den letzten Satz!


