Matthäus-Passion
Julia Lezhneva Sopran
Maarten Engeltjes Countertenor
Tilman Lichdi Tenor
Klaus Mertens Bass
Mitglieder der Frankfurter Domsingschule
Amsterdam Baroque Orchestra
Ton Koopman Leitung
Johann Sebastian Bach
Matthäus-Passion BWV 244
18.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz im Albert Mangelsdorff Foyer für die Mitglieder und Abonnenten des Frankfurter Bachkonzerte e.V., für die Abonnenten der Bachreihe sowie für die FREUNDE der Alten Oper.
Als die Kirchenmusik – über viele Hürden – gelernt hatte, dass die Oper keine Erfindung des Teufels ist, sondern ihre Rezitative und Arien auch der Auslegung des Bibelwortes dienen können, war der Weg frei für Kantate, Oratorium und Passion. Die musizierte Vertonung der Leidensgeschichte wurde in den Gottesdiensten vor Ostern nicht nur in Deutschland zum Höhepunkt des musikalischen Kirchenjahres.
Telemann hat unglaubliche 46 Passionen geschrieben, Bach gesichert nur zwei, wobei die nach Matthäus an Größe und Bedeutung bis heute unerreicht ist. Seit Mendelssohns Wiederentdeckung des Werkes 1827 mit vielen hundert Choristen und einem stattlichen Symphonie-Orchester kennen und lieben wir die Ensembles, die versuchen, sich wie Ton Koopman historisch informiert dem Werk zu nähern.
Seit 25 Jahren geht er mit seinen Amsterdamer Weggefährten einen eigenen Weg, wobei es ihm nicht um akademische Nüchternheit geht, sondern um Ausdruck: Die Affekte, die Bach in seiner Musik angelegt hat – Schmerz, Mitleid, Zorn, Trost und Hoffnung – sollen unmittelbar erfahrbar werden. Koopman gelingt es, die dramatische Dimension des Werkes herauszuarbeiten und dabei den Hörer so in das Geschehen hineinzuziehen, dass die Matthäus-Passion als lebendiges, zeitloses
Werk erfahrbar wird.

Matthäus-Passion


18.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz im Albert Mangelsdorff Foyer für die Mitglieder und Abonnenten des Frankfurter Bachkonzerte e.V., für die Abonnenten der Bachreihe sowie für die FREUNDE der Alten Oper.
Julia Lezhneva Sopran
Maarten Engeltjes Countertenor
Tilman Lichdi Tenor
Klaus Mertens Bass
Mitglieder der Frankfurter Domsingschule
Amsterdam Baroque Orchestra
Ton Koopman Leitung
Johann Sebastian Bach
Matthäus-Passion BWV 244
Als die Kirchenmusik – über viele Hürden – gelernt hatte, dass die Oper keine Erfindung des Teufels ist, sondern ihre Rezitative und Arien auch der Auslegung des Bibelwortes dienen können, war der Weg frei für Kantate, Oratorium und Passion. Die musizierte Vertonung der Leidensgeschichte wurde in den Gottesdiensten vor Ostern nicht nur in Deutschland zum Höhepunkt des musikalischen Kirchenjahres.
Telemann hat unglaubliche 46 Passionen geschrieben, Bach gesichert nur zwei, wobei die nach Matthäus an Größe und Bedeutung bis heute unerreicht ist. Seit Mendelssohns Wiederentdeckung des Werkes 1827 mit vielen hundert Choristen und einem stattlichen Symphonie-Orchester kennen und lieben wir die Ensembles, die versuchen, sich wie Ton Koopman historisch informiert dem Werk zu nähern.
Seit 25 Jahren geht er mit seinen Amsterdamer Weggefährten einen eigenen Weg, wobei es ihm nicht um akademische Nüchternheit geht, sondern um Ausdruck: Die Affekte, die Bach in seiner Musik angelegt hat – Schmerz, Mitleid, Zorn, Trost und Hoffnung – sollen unmittelbar erfahrbar werden. Koopman gelingt es, die dramatische Dimension des Werkes herauszuarbeiten und dabei den Hörer so in das Geschehen hineinzuziehen, dass die Matthäus-Passion als lebendiges, zeitloses
Werk erfahrbar wird.


