Konzert 07

Konzert 07
Alte Oper Mozart Saal
Dienstag, 08. März 2022

Jean Rondeau


Konzert:
20:00 Uhr
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Jean Rondeau Cembalo


Johann Sebastian Bach

  • Goldberg-Variationen BWV 988

Konzert 07

19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz


Vielleicht stimmt es ja gar nicht. Autoren von Künstlerbiographien neigen dazu, ab und an etwas Eigenes, vielleicht Originelleres beizusteuern mit dem Erfolg, dass gerade solche Anekdoten bis in die Gegenwart Bestand haben. Nikolaus Forkel also, der große Bachbiograph, berichtet über die Entstehung der Goldberg Variationen folgendes: Der russische Graf Hermann Carl von Keyserlingk orderte bei Bach Klavierstücke, „die so sanften und muntern Charakters wären, dass er dadurch in seinen schlaflosen Nächten ein wenig aufgeheitert werden könnte.“ Entstanden ist eine Aria mit 30 Variationen, und geschrieben sind sie ausdrücklich für ein Cembalo mit zwei Manualen; Bach hat genau bezeichnet, bei welchen seiner hochvirtuosen Variationen die Hände auf welchem Manual zu spielen haben.

Technische Schwierigkeiten kennt Jean Rondeau nicht, seit vielen Jahren hat er sich den Goldberg-Variationen immer wieder neu angenähert und sagt heute: „Die Fragilität des Cembalo-Klanges erfordert eine unendliche Liebe zur Wahrheit – man kann absolut nichts verstecken. Und je länger ich die „Goldbergs“ spiele, desto mehr spüre ich: sie enthalten den „ganzen Bach“. Wir sind sicher, dass Rondeau für den Genuss seines Recitals vor allem eines von seinem Publikum erwartet: äußerst wache Ohren.

 

Jean Rondeau

Konzert 07

Jean Rondeau


Dienstag, 08. März 2022
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20:00 Uhr

19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz


Alte Oper Mozart Saal

Jean Rondeau Cembalo


Johann Sebastian Bach

  • Goldberg-Variationen BWV 988


Vielleicht stimmt es ja gar nicht. Autoren von Künstlerbiographien neigen dazu, ab und an etwas Eigenes, vielleicht Originelleres beizusteuern mit dem Erfolg, dass gerade solche Anekdoten bis in die Gegenwart Bestand haben. Nikolaus Forkel also, der große Bachbiograph, berichtet über die Entstehung der Goldberg Variationen folgendes: Der russische Graf Hermann Carl von Keyserlingk orderte bei Bach Klavierstücke, „die so sanften und muntern Charakters wären, dass er dadurch in seinen schlaflosen Nächten ein wenig aufgeheitert werden könnte.“ Entstanden ist eine Aria mit 30 Variationen, und geschrieben sind sie ausdrücklich für ein Cembalo mit zwei Manualen; Bach hat genau bezeichnet, bei welchen seiner hochvirtuosen Variationen die Hände auf welchem Manual zu spielen haben.

Technische Schwierigkeiten kennt Jean Rondeau nicht, seit vielen Jahren hat er sich den Goldberg-Variationen immer wieder neu angenähert und sagt heute: „Die Fragilität des Cembalo-Klanges erfordert eine unendliche Liebe zur Wahrheit – man kann absolut nichts verstecken. Und je länger ich die „Goldbergs“ spiele, desto mehr spüre ich: sie enthalten den „ganzen Bach“. Wir sind sicher, dass Rondeau für den Genuss seines Recitals vor allem eines von seinem Publikum erwartet: äußerst wache Ohren.

 

Jean Rondeau




In Zusammenarbeit mit der Alten Oper Frankfurt
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