Konzert 06

Konzert 06
Alte Oper Großer Saal
Donnerstag, 17. Februar 2022

Beethoven Missa Solemnis


Konzert:
20:00 Uhr
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Susanne Bernhard Sopran
Katharina Magiera Alt
Georg Poplutz Tenor
Yorck Felix Speer Bass
Bachchor und Bachorchester Mainz

Ralf Otto Leitung


Ludwig van Beethoven
Missa Solemnis D-Dur op. 123

Konzert 06

19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz


Wohl dem Lehrer, der einen Thronfolger zum Schüler hat! Im Klavierspiel und der

Komposition unterrichtete Beethoven SKH Rudolph, Erzherzog von Österreich, der sich durch großzügige Unterstützung revanchierte. Als dieser 1818 zum Erzbischof von Olmütz ernannt wurde, versprach Beethoven eine große Messe zur Feier der Inthronisation zwei Jahre später. Dieser Tag werde – so schrieb er seinem Mäzen – der „schönste meines Lebens sein!“ Doch die Bischofsweihe fand ohne Beethoven und ohne Messe statt, die immer größere Dimensionen angenommen hatte. Erst fünf Jahre später überreichte Beethoven die fertige Partitur dem Widmungsträger.

Wie sehr Beethoven um jede Notenzeile gerungen hat, belegen die Skizzenbücher – zu keinem anderen Werk sind so viele erhalten geblieben. Sie lassen erkennen, wie er versuchte, jedem Text einen – in seinem Sinne – adäquaten Ausdruck zu verleihen. Heute hören wir den in Töne gegossenen Glauben an die Vision einer besseren Welt: „Von Herzen – Möge es zu Herzen gehen“. Das hatte er als Motto über seine Missa solemnis geschrieben – möge es wahr werden!

 

Ralf Otto

Konzert 06

Beethoven Missa Solemnis


Donnerstag, 17. Februar 2022
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20:00 Uhr

19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz


Alte Oper Großer Saal

Susanne Bernhard Sopran
Katharina Magiera Alt
Georg Poplutz Tenor
Yorck Felix Speer Bass
Bachchor und Bachorchester Mainz

Ralf Otto Leitung


Ludwig van Beethoven
Missa Solemnis D-Dur op. 123


Wohl dem Lehrer, der einen Thronfolger zum Schüler hat! Im Klavierspiel und der

Komposition unterrichtete Beethoven SKH Rudolph, Erzherzog von Österreich, der sich durch großzügige Unterstützung revanchierte. Als dieser 1818 zum Erzbischof von Olmütz ernannt wurde, versprach Beethoven eine große Messe zur Feier der Inthronisation zwei Jahre später. Dieser Tag werde – so schrieb er seinem Mäzen – der „schönste meines Lebens sein!“ Doch die Bischofsweihe fand ohne Beethoven und ohne Messe statt, die immer größere Dimensionen angenommen hatte. Erst fünf Jahre später überreichte Beethoven die fertige Partitur dem Widmungsträger.

Wie sehr Beethoven um jede Notenzeile gerungen hat, belegen die Skizzenbücher – zu keinem anderen Werk sind so viele erhalten geblieben. Sie lassen erkennen, wie er versuchte, jedem Text einen – in seinem Sinne – adäquaten Ausdruck zu verleihen. Heute hören wir den in Töne gegossenen Glauben an die Vision einer besseren Welt: „Von Herzen – Möge es zu Herzen gehen“. Das hatte er als Motto über seine Missa solemnis geschrieben – möge es wahr werden!

 

Ralf Otto




In Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt
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