Konzert 05

Konzert 05
Alte Oper Großer Saal
Sonntag, 30. Januar 2022

Olivier Latry


Konzert:
20:00 Uhr
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Olivier Latry Orgel


Johann Sebastian Bach

  • Ricercare a 6 aus Das Musikalische Opfer BWV 1079

Charles-Marie Widor / Johann Sebastian Bach

  • Marche du Veilleur de nuit, Mattheus-Final aus Bachs Memento

Eugène Gigout / Johann Sebastian Bach

  • Air célèbre aus der Pfingstkantate BWV 68

Franz Liszt

  • Präludium und Fuge über B.A.C.H.
    (Bearbeitung von Jean Guillou)

Louis Vierne

  • Hymne au Soleil, Feux follets, Clair de lune und Toccata aus Pièces de Fantaisie op. 53

Olivier Latry

  • Improvisation
Konzert 05

19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz


Sein Vorbild war Pierre Cochereau, der Titularorganist von Notre-Dame. Als er starb, war Olivier Latry 22 Jahre alt. Ein Jahr später bewarb er sich um die Nachfolge und setzte sich gegenüber elf Mitbewerbern durch – weil er ausnahmsweise kein Lampenfieber hatte. „Ich war sicher, dass es nicht klappen würde.“ Es hat geklappt, und heute ist er weltweit einer der Besten seines Fachs; den unsichtbaren Platz auf der Kirchenempore vertauscht er immer wieder gerne mit den Podien der großen Konzertsäle – und nun mit dem der Alten Oper.

Sein Programm überrascht: keines der großen und vielgespielten Werke Bachs wird erklingen, sondern das Ricercare à 6 aus dem Musikalischen Opfer, ein Herzensanliegen von Latry, der aus der strengen kontrapunktischen Studie ein Feuerwerk an Klangfarben zaubert. Die großen französischen Organisten der Romantik Widor und Gigout hatten immer schon ein Faible für Bach – sie spielten ihn nicht nur brillant, sondern erwiesen ihm auch mit Bearbeitungen symphonischen Ausmaßes ihre Reverenz: zwei Kantaten-Arien und der Schlusschor der Matthäus-Passion werden erstmals in der Alten Oper erklingen. Die Musik des großen Bach-Verehrers Franz Liszt ist zwar schon verteufelt schwer zu spielen, aber der Orgelvirtuose Jean Guillou hat das berühmte „B-A-C-H“ für den Hausgebrauch „getunt“ – auch dies eine Premiere für die Frankfurter „amis du Bach“!

 

Olivier Latry

Konzert 05

Olivier Latry


Sonntag, 30. Januar 2022
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20:00 Uhr

19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz


Alte Oper Großer Saal

Olivier Latry Orgel


Johann Sebastian Bach

  • Ricercare a 6 aus Das Musikalische Opfer BWV 1079

Charles-Marie Widor / Johann Sebastian Bach

  • Marche du Veilleur de nuit, Mattheus-Final aus Bachs Memento

Eugène Gigout / Johann Sebastian Bach

  • Air célèbre aus der Pfingstkantate BWV 68

Franz Liszt

  • Präludium und Fuge über B.A.C.H.
    (Bearbeitung von Jean Guillou)

Louis Vierne

  • Hymne au Soleil, Feux follets, Clair de lune und Toccata aus Pièces de Fantaisie op. 53

Olivier Latry

  • Improvisation

Sein Vorbild war Pierre Cochereau, der Titularorganist von Notre-Dame. Als er starb, war Olivier Latry 22 Jahre alt. Ein Jahr später bewarb er sich um die Nachfolge und setzte sich gegenüber elf Mitbewerbern durch – weil er ausnahmsweise kein Lampenfieber hatte. „Ich war sicher, dass es nicht klappen würde.“ Es hat geklappt, und heute ist er weltweit einer der Besten seines Fachs; den unsichtbaren Platz auf der Kirchenempore vertauscht er immer wieder gerne mit den Podien der großen Konzertsäle – und nun mit dem der Alten Oper.

Sein Programm überrascht: keines der großen und vielgespielten Werke Bachs wird erklingen, sondern das Ricercare à 6 aus dem Musikalischen Opfer, ein Herzensanliegen von Latry, der aus der strengen kontrapunktischen Studie ein Feuerwerk an Klangfarben zaubert. Die großen französischen Organisten der Romantik Widor und Gigout hatten immer schon ein Faible für Bach – sie spielten ihn nicht nur brillant, sondern erwiesen ihm auch mit Bearbeitungen symphonischen Ausmaßes ihre Reverenz: zwei Kantaten-Arien und der Schlusschor der Matthäus-Passion werden erstmals in der Alten Oper erklingen. Die Musik des großen Bach-Verehrers Franz Liszt ist zwar schon verteufelt schwer zu spielen, aber der Orgelvirtuose Jean Guillou hat das berühmte „B-A-C-H“ für den Hausgebrauch „getunt“ – auch dies eine Premiere für die Frankfurter „amis du Bach“!

 

Olivier Latry




In Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt
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