Konzert 04

Konzert 04
Alte Oper Mozart Saal
Montag, 17. Januar 2022

Bach trifft Strawinsky


Konzert:
20:00 Uhr
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Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main


Johann Sebastian Bach

  • Kantate „Mein Gott, wie lang, ach lange“ BWV 155

Igor Strawinsky

  • Cantata für Frauenchor, Mezzosopran, Tenor und fünf Instrumente nach altenglischen Texten

Johann Sebastian Bach

  • Kantate „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“ BWV 156

Konzert 04

19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz


Jeder Komponist hat sich schon einmal gewünscht, Bach zu treffen – dies aber nicht erst im Jenseits … Wir sind sicher, dass auch Strawinsky gerne mit dem Thomaskantor geplaudert hätte, denn seine Verehrung für den Meister des Kontrapunktes war grenzenlos; in Töne gesetzt hat er diese Hochachtung aber nur ein einziges Mal, als er dessen Orgel-Variationen über „Vom Himmel hoch“ für Orchester gesetzt hat. Wie sich nun dieses musikalische Treffen zwischen den beiden gestalten könnte, dafür haben sich die Studenten und ihr Professor Albers ein besonderes Hochschul-Konzert ausgedacht: Zwei Kantaten Bachs rahmen Strawinskys „Cantata“ von 1951 ein.

Nun gehören die Arien des Thomaskantors ganz sicher zum täglich Brot der angehenden Gesangs-Stars, Strawinskys Cantata aber ist extrem schwere Kost. Über dem Stimmengeflecht von je zwei Flöten und Oboen nebst einem einsamen Cello erheben sich in Solo, Duett und Terzett klagende, triumphierende und resignierende Kantilenen, denen man nicht anhört, dass sie erstmals in Strawinskys Komponieren auf seriellen Techniken beruhen. Den Text dazu bilden vier Gedichte aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Hier reichen sich Bach und Strawinsky die Hand – bei beiden wird das Nachdenken über die letzten Dinge in berührende Musik gesetzt.

 

Konzert 04

Bach trifft Strawinsky


Montag, 17. Januar 2022
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20:00 Uhr

19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz


Alte Oper Mozart Saal

Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main


Johann Sebastian Bach

  • Kantate „Mein Gott, wie lang, ach lange“ BWV 155

Igor Strawinsky

  • Cantata für Frauenchor, Mezzosopran, Tenor und fünf Instrumente nach altenglischen Texten

Johann Sebastian Bach

  • Kantate „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“ BWV 156


Jeder Komponist hat sich schon einmal gewünscht, Bach zu treffen – dies aber nicht erst im Jenseits … Wir sind sicher, dass auch Strawinsky gerne mit dem Thomaskantor geplaudert hätte, denn seine Verehrung für den Meister des Kontrapunktes war grenzenlos; in Töne gesetzt hat er diese Hochachtung aber nur ein einziges Mal, als er dessen Orgel-Variationen über „Vom Himmel hoch“ für Orchester gesetzt hat. Wie sich nun dieses musikalische Treffen zwischen den beiden gestalten könnte, dafür haben sich die Studenten und ihr Professor Albers ein besonderes Hochschul-Konzert ausgedacht: Zwei Kantaten Bachs rahmen Strawinskys „Cantata“ von 1951 ein.

Nun gehören die Arien des Thomaskantors ganz sicher zum täglich Brot der angehenden Gesangs-Stars, Strawinskys Cantata aber ist extrem schwere Kost. Über dem Stimmengeflecht von je zwei Flöten und Oboen nebst einem einsamen Cello erheben sich in Solo, Duett und Terzett klagende, triumphierende und resignierende Kantilenen, denen man nicht anhört, dass sie erstmals in Strawinskys Komponieren auf seriellen Techniken beruhen. Den Text dazu bilden vier Gedichte aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Hier reichen sich Bach und Strawinsky die Hand – bei beiden wird das Nachdenken über die letzten Dinge in berührende Musik gesetzt.

 




In Zusammenarbeit mit der Alten Oper Frankfurt
Gefördert von: Gefördert von der Deutschen-Bank-Stiftung
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