
Jean-Guihen Queyras

Alexandre Tharaud
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| 8. | Montag, 13. Februar 2012, 20.00 Uhr Jean-Guihen Queyras Violoncello |
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| Johann Sebastian Bach | Sonate D-Dur BWV 1028 |
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| Marin Marais | Suite d-Moll | |
| Igor Strawinsky | Suite Italienne | |
| Johannes Brahms | Sonate Nr. 2 F-Dur op. 99 | |
Jean-Guihen Queyras studierte am Conservatoire Supérieur Musique et de Danse de Lyon und erhielt Stipendien für die Musikhochschule Freiburg, die Juilliard School of Music und das Mannes College of Music in New York. Er erhielt 1986 den Prix Jeanne Marx beim Concours de Violoncelle Rostropowitch in Paris sowie den dritten Preis des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München und 2002 den City of Toronto Glenn Gould International Protégé Price in Music als Protégé des Glenn-Gould-Preises. Queyras war mehrere Jahre Mitglied des von Pierre Boulez gegründeten Ensemble InterContemporain. 2002 gründete er mit Antje Weithaas, Daniel Sepec und Tabea Zimmermann das Arcanto Quartet. Er trat mit dem Gewandhausorchester und mit anderen bedeutenden europäischen Orchestern auf und arbeitete kammermusikalisch u. a. mit Pierre-Laurent Aimard, Leif Ove Andsnes, Isabelle Faust, Emmanuel Pahud, Jean-Yves Thibaudet und Lars Vogt, auch im Trio mit Daniel Sepec und Andreas Staier. Für das Projekt Six Suites – Six Echos beauftragte er György Kurtag und andere Komponisten, jeweils ein Werk mit Bezug auf eine der Cellosuiten Bachs zu komponieren. Queyras ist gegenwärtig Professor für Violoncello an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Alexandre Tharaud hatte ab dem fünften Lebensjahr Klavierunterricht bei Carmen Taccon-Devenat, einer Schülerin von Marguerite Long. Beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 1989 in München erhielt er den zweiten Preis. Er trat als Solist mit verschiedenen französischen Orchestern (etwa dem Orchestre National de France oder dem Orchestre Philharmonique de Radio France) und mit Dirigenten wie Georges Prêtre und Marc Minkowski auf. Als Kammermusiker arbeitete er u.a. mit dem Geiger Pierre Amoyal, den Flötisten Patrick Gallois, den Klarinettisten Michel Portal und Michel Lethiec und dem Cellisten Jean-Guihen Queyras zusammen, mit dem er 2006 Franz Schuberts Arpeggione-Sonate aufnahm. Tharaud spielte Uraufführungen zahlreicher Kompositionen. 2001 wurde er mit einer Einspielung der Cembalosuiten Jean-Philippe Rameaus bekannt. Mehrfach ausgezeichnet wurde er für die Gesamtaufnahme des Klavierwerks Maurice Ravels. 2004 erhielt er den Edison Award. Mit dem Pianisten Eric Le Sage, der Geigerin Isabelle Faust, dem Trompeter David Guerrier und den Sängern Jean Delescluse und Juliette Noureddine nahm er 2009 Kompositionen Eric Saties auf. |
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