Prolog
Schenkt man dem vielzitierten Wort des römischen Dichters Plautus (der es vielleicht auch schon zitiert hat) Glauben, dann gehören Namen und (Vor-) Bedeutung unmittelbar zusammen. Die plakative Übersetzung lautet: „Der Name – ein Programm“. Das ist richtig, aber doch unvollständig. Der Begriff Omen, im Altertum Synonym für die göttliche Einwirkung auf irdische Geschehnisse (Orakel von Delphi u.a.m.) weist auf die höhere Bedeutung hin.
Unsere Programmvorschau will nicht nur den Ablauf einer Konzertsaison veranschaulichen, sondern mit klangvollen und charakteristischen Namen der Interpreten und Werke besondere Erlebnisse beschwören. Hierbei wird früher Erlebtes aufs Neue hergeholt und insbesondere Interesse an Neuem angeregt.
Die Perlenschnur Brendelscher Klavierabende, musikalische Andachten mit dem Collegium Vocale und Herreweghe, kammermusikalische Leckerbissen von London Baroque und Berlin Barock, Wiederbelebung der Weimarer Jahre von J. S. Bach durch Junghänel (dieses Mal wegen werkbedingten größeren Besetzungen der Ensembles im Großen Saal der Alten Oper), Wiederbegegnung mit René Jacobs nach der grandiosen Marienvesper von Monteverdi und mit der mitreißenden Lebendigkeit von Giardino Armonico, – das alles weckt wundervolle Erinnerungen.
Die Konzerte im Mozart Saal mit großenteils neuen Künstlern sind besonderen Kriterien der neuen Aufbereitung Bachscher Werke verpflichtet. Hier ist vor allem das Musikalische Opfer ( 7 ) zu erwähnen mit erweiterten Auflösungen der Kanons nebst Erläuterungen.
Auf eine erlebnisreiche Konzertsaison!
Prolog
Übersicht - Saison 2007 / 2008
1. Konzert
2. Konzert
3. Konzert
4. Konzert
5. Konzert
6. Konzert
7. Konzert
8. Konzert
9. Konzert
10. Konzert
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